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Ferienkurs “Raufbolde”

Ferienkurs “Raufbolde”

Kinder haben einen stark ausgeprägten Bewegungszwang, alltägliches Kräftesmessen auf verschiedenenen Ebenen gehört zum spielerischen Alltag.
Kontrolliertes und geregeltes Raufen  fördert den respektvollen Umgang, ein faires Miteinander, schult hervorragend die motorischen Fähigkeiten und dient gleichzeitig dem Abbau von von überflüssigem Körpergewicht und mindert vorhandenes Aggressionspotential.

Teilnehmer

Kinder von 10-14 Jahren erlernen hier spielerisch die Grundelemente des Bodenkampfes

Trainer

Karsten Seyfarth, Braungurt LutaLivre und MMA Trainer seit 2007

Kurszeit

Mittwoch und Freitag 17Uhr

Ausrüstung

normale Sportkleidung

Raufen – respektvoll und fair

Oberstes Gebot für Alle ist die Einhaltung der Regeln und Grenzen, die gemeinsam mit den Kindern festgelegt werden. Darüberhinaus machen die Kinder Erfahrungen in den eigenen Grenzen und wie sie diese erweitern können.
Die Vermittlung von Werten und Respekt lehrt das Kind sich selbst zu achten und sein Gegenüber, sie üben sich im Durchhaltevermögen und Mut, schulen Willenskraft und Selbstvertrauen, bauen eine hohe Frusttoleranz auf, sind hilfsbereit und übernehmen Verantwortung in einer starken Gemeinschaft als Team.
Die Förderung ganzheitlicher Wahrnehmung durch Körperkontakt, das Messen der Kräfte des Gegenübers mit den eigenen Kräften dient dazu die Muskeln zu aktivieren und alle Sinne in Hochspannung zu versetzen.
Kinder entwickeln ihre eigene Persönlichkeit wenn sie sich auspowern, ihre eigene Energie spüren und lernen zu kontrollieren und bauen eine wichtige Ich-Kompetenz auf, bei der die Sozialkompetenz erweitert wird.

Regeln

  • Kinder, die miteinander Raufen, sind niemals Gegner, sondern immer Partner.
  • Schimpfwörter sind tabu.
  • Keiner tut dem anderen weh.
  • Das Verbeugen vor dem spielerischen Kräftemessen, der Blickkontakt zum Partner und das  Händeschütteln zeigen Respekt und sind ein wertvolles Ritual.
  • Keiner wird zur Teilnahme an einem Spiel gezwungen.
  • Die Berührung findet ausschließlich an Schultern, Armen, Händen, Beinen und Füßen statt. Beißen und Schlagen ist verboten.
  • Das Spiel kann jederzeit durch ein Kind abgebrochen werden. Kinder lernen so, eigene Grenzen aufzuzeigen.
  • Alle Kinder passen auf, dass niemand verletzt wird. Sie tragen gemeinsam die Verantwortung.
  • Die Kinder zeigen Wertschätzung und Respekt dem anderen und sich selbst gegenüber –beispielsweise durch Lob für Mut, Geschicklichkeit oder Fairness.
  • Ringkämpfe werden nur auf der Matte ausgetragen. Verlasse ich das Spielfeld, ist der Kampf vorbei.
  • Spielregeln sind Ehrensache, ich halte mich immer daran.
  • Es gibt ein Start- und ein Endesignal, das immer gilt.
  • Es gibt ein vereinbartes Stopp-Zeichen, das ich oder mein Partner geben kann, wenn es zu viel wird. Dann wird das Spiel sofort unterbrochen.
  • Mein „Gegner“ ist mein Partner, den ich respektiere, z. B. mit einer Verbeugung zu Beginn und am Ende des Kampfes.
  • Ich achte auf mich selbst und den anderen, niemand wird böswillig verletzt.
  • Ich achte die Ansagen des Schiedsrichters.

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